Bleche des Statorpaketes müssen noch mit einer 6mm Bohrung [14
Bleche] (für Statorhalter) und einem 7mm Lagersitz [5 Bleche]
versehen werden. <- Dies ist ab sofort beim Bausatz schon durchgeführt.
Bei 0,35mm Blechen (gibt es jetzt meist) sind es 20 Bleche mit 6mm Bohrung und 7
Bleche mit 7mm Lagersitz
Welle ablängen und in die Kugellager einpassen. Bitte keine Gewalt beim Einpressen in
die Kugellager verwenden. Es muß mit der Hand leicht draufgeschoben werden
können. Die Welle muß leicht abgeschliffen werden (Schleifpapier mit 400er
Körnung, Welle in die Bohrmaschine).
Kugellager in den Statorhalter einpressen. Am besten mit der
Standbohrmaschine, hier keine Gewalt anwenden! Alternativ das Lager vorsichtig
einsetzen und mgl. parallel auf eine gerade Unterlage pressen. Das Kugellager paßt präzise
in den Lagersitz, nur verkantet darf es nicht sein!
Auf keinen Fall darf das Lager am Innenring in den Sitz gepreßt werden, es
muß immer der Außenring belastet werden! Wenn es schwer gehen sollte, kann
der Statorträger erwärmt werden. Dadurch dehnt er sich aus und das
Kugellager läßt sich noch leichter einschieben.
Das Statorpaket inkl. Statorisolation muss verklebt werden.
Hierfür am besten den ersten Statorisolator und die Bleche mit der kleinen
Bohrung auf 3 M3-Schrauben durch die Nuten ziehen, auf den Statorträger schieben,
dann die Bleche mit der großen Bohrung auf die Schrauben fädeln, das vordere
Kugellager dort reinschieben, den 2. Statorisolator auffädeln, die Welle
durchstecken und mit
Gefühl anziehen, so daß das Statorpaket gut
zusammengedrückt wird. Dabei drauf achten, daß sich die Welle leicht
dreht.
Dann mit dünnflüssigem
Sekundenkleber von außen benetzen. Danach die Statorisolation mit
der Minibohrmaschine und Fräser anpassen.
Dabei keine Abschrägung an den Kanten vornehmen, sondern nur Grate entfernen.
optional (sinnvoll bei hohem Füllungsgrad zur Vermeidung von
Wicklungsschlüssen): Statorpaket innen isolieren. Dazu fest an die
Statorinnenwände anpressen.
Statorpaket muss noch mit Doppellackdraht bewickelt werden. Wickelschema
hier Bitte auf Wicklungsschlüsse und Statorschlüsse kontrollieren!
Stark fehlerhafte Wicklungen können den Steller zerstören!!!
Anschlussdrähte anlöten.
Kugellager in die Lagersitze einkleben. Bitte genau darauf achten,
daß kein Kleber in die Lager kommt.
Statorhalter mit Statorpaket verkleben (5min Epoxi, damit man es
durch erwärmen wieder lösen kann).
Magnet mit Hilfe von Bowdenzug-Innenrohrstücken oder
Kohlefaserstäben (auf ca. 1,75-1,8mm in Bohrmaschine dünn
geschliffen) positionieren.
Die Magnete dabei immer wechselseitig einkleben. Am einfachsten so
vorgehen:
1. Magnet einsetzen (Orientierung gleichgültig).
2. Magnet dagegenhalten. Wenn er von dem ersten abgestoßen wird, kann er
neben diesen (egal auf welche Seite) in der Glocke platziert werden. Er wird
nun von dem danebenliegenden Magneten angezogen! Wenn er abgestoßen wird,
muß er umgedreht werden! Am besten gleich die Abstandshalter einklemmen.
3. Magnet an den gerade eingelegten Magneten halten. Er muß wieder
abgestoßen werden. Dann kann dieser in die Glocke gelegt werden (wird vom 2.
Magneten wieder angezogen!) usw., bis sich alle Magneten im Rückschlußring
befinden.
Alle Magnete auf eine Seite des Rückschlußringes schieben. Am einfachsten
alle Magnete überstehen lassen und dann auf einen Tisch drücken. Danach die
Magnete mit dünnflüssigem Sekundenkleber fixieren.
Verkleben der Rotorglocke mit dem Rückschlussring und der
Welle (UHU-Endfest- 300). Darauf achten, daß die Glocke gerade sitzt. Auf alle
Magnete zur Rotorglocke einen kleinen Tropfen Uhu geben, ebenso zwischen die
Magnete etwas Uhu verstreichen. Danach die Glocke bei 50°C 1h in den Backofen
legen.
Messingrohr mit 3mm Innendurchmesser ca. 1mm abschneiden. Zwischen Kugellager und Rotorglocke so
platzieren, daß die Magnete mit dem Blech des Statorpaketes fluchten.
Glocke mit Welle auf Statorpaket und Statorhalter schieben.
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